Lobpreis-Camp in Dresden

Was ist Lobpreis? Ist das überhaupt katholisch? Warum gibt es das nicht in meiner Gemeinde? Diese und viele anderen Fragen bewegten die teils mutig Interessierten, teils auch schon erfahrenen Teilnehmer des Lobpreis-Camps vom 07. bis 09. September 2018 in Dresden.

Gemeinsam mit Sabine Rödiger von der Home Mission Base Salzburg und Sebastian Raber aus Augsburg näherten wir uns dieser Form des Gebetes mit einem Mix aus Lobpreiszeiten und thematischen Einheiten. Angeboten wurden Workshops zum Thema „Wie kann ich eine Lobpreiszeit gestalten?“, Lobpreis und Liturgie sowie „Harp and Bowl“ (freies Singen). Eingerahmt war der Tag in Zeiten der eucharistischen Anbetung – am Morgen in Stille, abends als Holy Hour mit musikalischer Umrahmung. Auch der gemeinsam mit der Gemeinde gefeierte Sonntagsgottesdienst mit Pater Paulus Maria Tautz (Franziskaner der Erneuerung) wurde musikalisch mit Lobpreismusik gestaltet.

Ebenso bunt wie das Programm war auch die Zusammensetzung der Teilnehmer. Alle Gottesdienste und Workshops konnte ohne Anmeldung und kostenfrei besucht werden. Und so nahmen über das Wochenende verteilt mehr als 70 Personen unterschiedlichen Alters an den einzelnen Angeboten teil. Neben zahlreichen Interessierten aus Dresden und Leipzig freuten wir uns auch weitgereiste Gäste sowie eine Delegation von Jugendlichen um Frater Isaak Maria vom Zisterzienserkloster Neuzelle. Gemeinsam erfuhren wir, was es bedeutet eine immer stärkere Beziehung zu Jesus aufzubauen und im Lobpreis die Wahrheiten auszudrücken, die uns im Innersten bewegen: Gott ist die Liebe und er ist ein liebevoller Vater – unabhängig davon, wie es mir gerade geht. „Im Lobpreis verbinden wir uns – so wie beim Heilig in der Hl. Messe – mit den Engeln und Heiligen, die vor dem Thron Gottes stehen und Ihn loben und preisen, Ihn bitten, Ihm danken, Ihm die Klage bringen und Ihn anbeten“ sagt Sabine Rödiger.

Das Lobpreis-Camp gab nicht nur Antworten, es machte vor allem auch Hunger auf mehr. So besteht eine große Sehnsucht nach lebendigem Glauben und darüber, mehr von Jesus zu wissen und immer mehr in Beziehung mit Ihm zu treten. Das sehr positive Feedback, die Dankbarkeit und die Freude über die Vernetzung und den gemeinsamen Austauschwährend des Wochenendes lassen bereits jetzt den Wunsch nach einer Wiederholung bzw. Weiterführung aufkommen.

v.l.n.r.: Sabine Rödiger (Home Mission Base Salzburg), Pater Paulus Maria Tautz (Franziskaner der Erneuerung), Klemens Saket (geistlich leben e.V.) und Sebastian Raber (Theologiestudent mit Verbindungen zum Gebetshaus Augsburg); Foto: Philomena Schnarrer

Veranstaltet wurde das Wochenende im Rahmen des Netzwerk Gebet (www.netzwerk-gebet.de), das sich zum Ziel gesetzt hat, Impulse für einen geistlichen Aufbrauch in unsere Region hineinzutragen und bereits bestehende Gebetsinitiativen zu vernetzen.  Ein großes Dankeschön gilt neben den Referenten dem Organisationsteam sowie den Helfern. Danken möchten wir ebenso der Gemeinde von St. Paulus, welche uns so herzlich in ihren Räumlichkeiten aufgenommen hat.

Einige Impressionen

Das Programm im Überblick

Friedensgebet am 3.9. in der Kreuzkirche

Die Ereignisse in Chemnitz beschäftigen uns in diesen Tagen sehr und die Auswirkungen sind bedrückend, ablehnenspflichtig und keineswegs zu akzeptieren.
Dies dürfen wir als Christen nicht unkommentiert hinnehmen und sind vielleicht sogar aufgefordert ein Zeichen zu setzen. Obwohl ich Religion nicht als Machtdemonstration gebrauchen möchte, sind wir dennoch aufgefordert immer wieder eine Einladung zur Friedfertigkeit anzubieten und durch uns lebendig werden zu lassen. Gemeinsam mit dem ökumenischen Informationszentrum wollen wir am kommenden Montag  (03.09.2018) um 17.00 Uhr ein großes Friedengebet in der Kreuzkirche halten. Wir wollen gemeinsam für ein friedliches Miteinander beten und uns somit in der gegenseitigen Achtsamkeit stärken. Wir tragen alle Verantwortung im friedlichen Miteinander, zu dem uns die Botschaft Jesu aufruft.

Zur Veranstaltung

Lobpreis-Flashmob auf der BRN

Foto: Philomena Schnarrer

Im Rahmen des Stadtteilfestes “Bunte Republik Neustadt” haben am Sonntag, 17.06.2018 junge Erwachsene auf der Straße Lobpreislieder zum Besten gegeben. Auch wenn die Töne der benachbarten Samba-Gruppe den Gesang meist übertönten, so seien allen Teilnehmer für den Mut und die Initiative, den Glauben frei heraus zu verkünden ein großes Lob and Danke ausgesprochen!

Das Netzwerk Gebet in Dresden

Lobpreis-GebetskreisMit dem Netzwerk Gebet Dresden möchten wir auf die vielfältigen Angebote in unserer Stadt hinweisen und die Vernetzung der Christen in unserer Stadt fördern. Dabei sind uns folgende Punkte wichtig.

verschieden und doch eins

Der christliche Glaube ist bunt und vielfältig. Im gegenseitigen Kennen und Verstehen-Lernen können wir unseren eigenen Standpunkt besser finden. Wir wollen jedoch nicht nur das betrachten, was uns trennt, sondern in aller Verschiedenheit das finden und hochhalten, was uns eint: Der Glaube an Jesus Christus.

ein Bollwerk der Liebe Gottes

In den vergangenen Jahren ist unsere Stadt häufig durch ausgrenzende und diskriminierende Tendenzen in die Schlagzeilen geraten. Wir sind der Überzeugung, dass wir durch gemeinsames Gebet und eine Vernetzung aller Christen dieser Stadt ein anderes, freundlicheres Dresden erreichen können.

eine Anlaufstelle für Suchende

Neu in Dresden? Interessiert am christlichen Leben in unserer Stadt? Von den Angeboten in deiner Gemeinde enttäuscht oder frustriert? Auf der Suche nach Gott? Diese Internetseite soll es allen Suchenden einen Überblick über christliche Veranstaltungen und Gruppen dieser Stadt geben. Wir bemühen uns daher, nicht in einen christlichen Fachjargon zu verfallen, der noch Unerfahrene ausschließt.

 

Das Netzwerk Gebet ist generell offen für alle Christen, wird aber aktuell vorrangig von Christen katholischer Prägung geleitet und genutzt.

Kloster Wechselburg

Gebetstreffen in Wechselburg als Auftakt für das Netzwerk Gebet

„Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden!“ (Mt 9,38) zu diesem Motto haben sich am Sonntag, den 10. Juni 2018, Gläubige aus allen Teilen des Bistums zusammengefunden, um gemeinsam mit Bischof Heinrich Timmerevers um geistliche Berufungen zu bitten und für einen lebendigen Glauben durch das Gebet einzutreten.

Pfarrer Martin Kochalski, Verantwortlicher für das Gebetsapostolat und das Berufungspastoral im Bistum begrüßte die Gemeinde indem er fragte: „Wer ist in einem festen Gebetskreis oder auf der Suche danach?“ und „Wer hatte schon einmal eine echte Gebets- oder Gotteserfahrung?“. Wir können unsere Kirche nicht nur durch Strategien und Strukturen erneuern –es ist wichtig, sich Jesus Christus anzuvertrauen, ihm zu vertrauen und uns von ihm führen zu lassen.

Die von den Dresdner Kapellknaben und jungen Erwachsenen aus Dresden musikalisch gestaltete Vesper lud dazu ein, in Berührung mit Gott zu kommen. Wie Gott durch das Gebet auch heute in unserem Leben wirken kann, das gaben Zeugnisse von drei Personen unterschiedlichen Alters eindrucksvoll kund. Karim (21) beschreib dabei, wie das Gebet ihn geformt hat und sich Gott in unterschiedlicher Weise in seinem Leben zeigt: „Ich bete, weil ich an die Barmherzigkeit Gottes glaube und die Wunder für mich spürbar werden“. Auch Anna (35) wünsche sich, dass die Kirche wieder erleben möge, welche großen Wunder Gott tut. Ihr Gebet sei ein Geschenk, um ihm ihre Liebe zu zeigen. Alfons (Rentner) erzählte von der Suche nach seiner Berufung, die für ihn in einer glücklichen Ehe ihren Sinn gefunden hat.

Der Bischof betonte, wie wohltuend es im Gebet sein kann, sich von Gott anschauen zu lassen, gleichzeitig aber auch in sich den Raum für das Wirken Gottes zu öffnen. Wir Menschen können Berufung nicht erzwingen, sie wird von Gott geschenkt. Wir können diese Initiative durch unser Gebet jedoch neu beleben und lebendigen Glaubensgemeinschaften bilden.

Das Gebet wieder stärker in den Vordergrund zu rücken, das ist auch Anliegen einiger junger Erwachsener des Bistums, die die Idee aufgegriffen haben und das Netzwerk Gebet ins Leben rufen, das auf die Vielfältigkeit des Glaubens und des Gebets hinweisen will. Gleichzeitig wird durch gemeinsame Gebetsanliegen, wie z.B. für geistige Berufungen, eine Verbindung über die Gemeinden und Gebetskreise hinweg geschaffen. Dabei sind alle, denen Gebet wichtig ist, dazu eingeladen, sich am Netzwerk zu beteiligen. Erste Initiativen dazu sind bereits in Leipzig und Dresden entstanden.

Weitere Informationen…

www.netzwerk-gebet.de

www.berufung.bistum-dresden-meissen.de

Bischof lädt ein zum Gebetstreffen für das Bistum Dresden-Meißen

Kloster WechselburgBischof Heinrich Timmerevers lädt in seinem diesjährigen Fastenbrief zum Gebet um geistliche Berufungen ein. Weiterhin ermutigt er die bestehenden Gebetskreise in ihrem Tun und regt dazu an, dass sich in unseren Gemeinden neue Gebetsgemeinschaften finden.

Am Sonntag, dem 10. Juni wird ein erstes Treffen im Kloster Wechselburg stattfinden, zu dem Gebetskreise sowie Einzelpersonen herzlich eingeladen sind.

15:00 Uhr Willkommen

15:30 Uhr Vespergebet mit Bischof Heinrich 
	  gestaltet durch Kapellknaben und Gebetskreise 
	  (Gotteslob bitten mitbringen)

17:00 Uhr Begegnung und Austausch

Ab Dresden Hbf. wird um 13:00 Uhr ein Bus nach Wechselburg starten. Die Rückkehr wird gegen 19:30 Uhr in Dresden sein. Es sind noch Plätze frei. Anmeldung hier oder über dresden@netzwerk-gebet.de